Das Augustin

Das Augustin

Yummy, endlich habe ich wieder einen veganen Burger getestet!
Dieses mal den Tempeh-Burger im Augustin. Das gemütliche Lokal ist im 15. Wiener Gemeindebezirk gelegen und ist mit den Öffis gut erreichbar. Was ich am Augustin besonders cool finde, sind die zwei süßen Katzen, welche im Lokal hausen und meiner Erfahrung nach gerne von den Gästen gestreichelt werden. Von innen schaut das Restaurant wie ein typisches altwiener Cafe aus, das mit Möbeln und Accessoires zu einem coolen Studentenbeisl aufgepeppt wurde. Außerdem wirkt die Atmosphäre mit frischen Blumen und Kerzen sehr angenehm und man fühlt sich fast wie zu Hause. Auf der Speisekarte werden Allesesser genausowie wie Veganer fündig und können aus einem breitengefächerten Angebot  von Salat, Suppe und Hauptgerichte auswählen. Auch wenn die Auswahl für veganer nicht all zu groß ist gibt es für jeden Geschmack und für jeden Hunger etwas zu finden.

„Tempeh-Burger”

Den veganen “Tempeh-Burger” im Augustin hat mir eine Followerin auf Instagram empfohlen. Für alle die Tempeh nicht kennen, zur Herstellung von Tempeh verwendet man gekochte Sojabohnen denen Edelschimmelpilz zugefügt wird. Das ganze wird anschließend fermentiert und schmeckt besser als es vielleicht klingt! Diese Prozedur führt dazu, dass die Konsistenz bissfester ist als beispielsweise bei Tofu. Man soll ja schließlich wissen was man isst! Das Tempeh-Leibchen ist meiner Meinung nach mit Abstand das beste am ganzen Burger!

Der Tempeh-Burger wird mit einer kleinen Portion hausgemachten Pommes, einem kleinen Salat, etwas Grillgemüse und zwei verschiedenen Saucen serviert. Der Burger selber ist bis auf das Leibchen leider etwas langweilig. Belegt ist das typische Fastfoodgericht sonst nämlich nur mir einer Scheibe Tomate, ganz wenig Zwiebeln und Hummus. Wenn man möchte könnte man den Burger natürlich selber mit dem Beilagensalat und dem Grillgemüse befüllen. Was meiner Meinung nach aber leider nicht optimal ist, da das Grillgemüse kalt und der Salat schon mit Dressing angemacht wurde.

Der Burger konnte definitiv mit dem leckeren Tempeh-Leibchen punkten. Auch die Tatsache, dass man sich nicht zwischen Pommes und Salat entscheiden muss, sondern einfach beides auf dem Teller serviert bekommt, finde ich ziemlich gut.

Abzüge gibt es leider für die spärlichen Toppings des Burgers und für das kalte Grillgemüse. Die Pommes waren für meinen Geschmack etwas zu dick geschnitten. Ich persönlich mag es lieber wenn sie dünn und knusprig sind.

Der Burger liegt preislich bei 11,20€, was für einen Teller dieser größe vollkommen in Ordnung ist. Alles in allem war ich zufireden und es hat auf jedenfall geschmeckt. Beim nächsten Besuch im Augustin (den es definitv bald geben wird), würde ich dennoch lieber ein anderes Gericht testen.

Die Bewertung*

Geschmack: 4/10
Aussehen: 4/10
Laibchen: 6/10
Toppings: 2/10
Größe: 7/10
Beilagen: 7/10
Vegane Auswahl: 4/10
Freundlichkeit: 8/10
Preis: 7/10
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49/ 90

Wart ihr selber schon im Augustin essen? Welches Gericht ist euer Favorit?
Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Hier gehts zu meinem vorherigen Burger-Testing!
Danke für’s vorbei schauen, Mila!

*hier handelt es sich um meine persönliche Meinung.

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